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Montag, 12. September 2016

Cáceres - La Palma del Condado

 

Andalusien empfängt uns mit Oliven, Wein und schwarzen Stieren - wie

könnte es auch anderst sein.

 

Doch zuerst werden wir mit einer Umweltzerstörung in einer bisher noch

nicht gesehenen Dimension konfrontiert.

 

Der kleine Ort Minas de Riotinto ist identisch mit der dort ansässigen Mine,

die hier in erster Linie Kupfererz abbaut.

 

Bereits die Phönizier siedelten hier, wie Schlackereste beweisen und auch

die Römer kannten die Gegend.

 

Teilansicht der Mine in Minas de Riotinto

 

Was bleibt sind offene Wunden in der Erde. Hier könnte nach Auflassung der

Mine eine Renaturierung, ähnlich der in der ehem. DDR einsetzen. Dort ent- standen in den letzten Jahrzehnten auf den Flächen des ehem. Braunkohle-Tagebaus großartige  Naherholungsgebiete.

 

Ob in Andalusien ähnliches geschehen wird - wir werden sehen.

 

Dieser Teil Spaniens und vor allen Dingen die Estremadura erfordern von

dem Reisemobilisten ein schönes Quentchen Flexibilität. Offizielle Stellplätze gibt es nur wenige und die sind dann auch nicht immer so, wie es sich der Reisende vorstellt.

 

Wir haben allerdings mit dieser Situation keine Probleme. Meist stehen wir

sowieso frei und so auch in dieser Nacht. Der Grünstreifen einer Parkanlage kann ein herrliches Plätzchen sein.

 

Und interessant ist es da allemal. So führen u.a. doch die Spanier hier ihre Kinder und Hunde Gassi. Für die Kinder gibt es in der Not Windeln, die

Hunde scheissen einfach auf die Wiese. Wer sich nun vorstellt, daß die Hundebesitzer die Exkremente ihrer Lieblinge beseitigen der irrt.

 

Andere Länder, andere Sitten!!

 

 

Dienstag, 13. September 2016

La Palma de Condado - Sanlúcar de Barrameda

 

Es ist jetzt Mittagszeit und wir stehen am Atlantik, nur 100 m von einem Naturstrand entfernt.

 

Das Wetter hat sich über Nacht eingetrübt. Heftige Windböen machten die

Fahrt in unserem Hannibal zu einer Art Dampferfahrt auf hoher See. Die Spucktüten lagen vor- sichtshalber bereit, bekam doch Helge unterwegs

eine leicht grünliche Gesichtsfarbe. (Spässl!!)

 

Auch jetzt Wind aus Süden und leichter Schnürlregen. Doch der Stellplatz

bietet jeglichen Komfort und so werden wir wohl die nächsten Stunden in

unserem Hannibal verbringen und das Netz nach Informationen durchforsten.

 

Ach ja, die Fahrt hierher war soweit kein Problem. Es ging mal wieder über

spanische Autobahnen, die hier teilweise in einer Qualität und Großzügig-

kein im Gelände liegen, daß wir uns unwillkürlich die Frage stellen, woher

das viele Geld dafür wohl kommen mag.

 

Zwischen Sevilla und Jerez de la Frontera ist die Erde derzeit fast weiss.

Dazwischen gibt es allerdings auch großflächig lila Einfärbungen, die dem Gesamten eine interessante Ansicht verleihen. Die Anhöhen schmücken vereinzelt die Anwesen der Weinbauern und palmengesäumte Zufahrten dorthin mit großem Eingangstor erscheinen selbstverständlich.

 

Es regnet noch immer!. So überlege ich gerade, ob ich meinem Wunsch

nach einem Glas Rosé nachgeben soll, blicke nochmals nach draussen

und gebe meinem Wunsch nach. Prost!

 

 

Mittwoch - Samstag, 14. - 17. September 2016

Sanlúcar de Barrameda

 

Grosse Wasch-, Putz- und Ruhetage. Wir machen klar Schiff und strecken die Beine, damit wir am Freitag unserer Reise mit frischem Elan fortsetzen können.

 

Bis dahin!

 

 

Über mir ein tiefblauer Himmel und eine wohlig wärmende Sonne. Ich

liege unter einer Palme und lausche dem Rascheln der Palmwedel in der

kühlen, stetig wehenden Brise, dem Grollen des Atlantik und seiner auf

den Strand laufenden Wellen.

 

 

Alles ein Klischee, ja, aber trotzdem auch Realität.

 

 

Samstag, 17. September 2016

San Lucár de Barrameda - Chipolonia - Rota

 

Genug gestanden! Genug geruht!

 

Es geht die Atlantikküste entlang Richtung Cadiz.

 

Diese Region hier ist ziemlich dicht besiedelt. Einerseits durch gewach-

sene Gemeinden, andererseits durch reine, aus dem Boden gestampfte Touristikzentren.

Klar, die schönen Sandstrände sind zu einladend und so ist im Sommer

hier die Hölle los und im Winter tote Hose.

 

Chiponia ist erreicht. Wir gondeln durch die Stadt, sind an der Prome-

nade und am Hafen. Doch so richtig gefällt's uns hier nicht.

 

So zuckeln wir weiter an die Costa Bellana. Hier finden wir neben einem

Mercadona Supermarket eine reine Touristenhochburg im spanischen

Zuckerbäckerstil - mit vielen Türmchen und Zinnen und sonstigen Tralala.

 

Stellmöglichkeiten gibt es hier keine. Macht auch nichts, denn das hier ist

sowieso nicht unser Ding.

 

Neben der Straße tauchen, auf der Weiterfahrt, Baumwollfelder auf. Die

Kapseln sind schon aufgesprungen und geben den weißen, flauschigen

Fasern Raum - nur die Pflücker fehlen noch.

 

Kurz vor Rota, hinter einer Düne, welche die Straße vom Meer trennt, an

einem Kreisverkehr, entdecken wir ihn - unseren Platz für die nächsten

Tage.

 

Alles ist vorhanden und ein ellenlanger Sandstrand mit ruhigem Meer in

allen Blautönen ist das Sahnehäubchen.

 

Helge ist glückselig und fiebert förmlich ihrem Sprung in dieses erfrischen-

den Nass entgegen.

 

Alles gut!

 

 

Sonntag, 18. September 2016

Playa de Punta Candor

 

Per Pedes sind wir von unserem Übernachtungsplatz aus nach Rota

unterwegs.

 

Es ist Sonntag und es ist wohl so, daß die Einwohner des Ortes den Tag

entweder in der Kirche oder an dem riesigen Stadtstrand verbringen.

 

Feriensiedlung bei Rota
Ferienhaus Rota
Dito
"Kneipe" am Strand von Rota
Strand von Rota
Auch das muss sein!
Eingang in die Altstadt
Zwei Leuchten
Altstadt Rota
Offener Gottesdienst
Fitness an der Strandpromenade

 

Die Prachtpromenade, die sie dort hingelegt haben, lädt aber auch wirk-

lich zum Flanieren und Schauen geradezu ein.

 

Und wie obiges Bild beweist, die hier aufgestellten Fitnessgeräte werden

genutzt - wenn auch nur im Sitzen!

 

 

Montag, 19. September 2016

Playa de Punta Candor - El Palmar

 

El Palmar 20.00 Uhr
Dito 21.00 Uhr

 

Dienstag, 20. September 2016

El Palmar - Algeciras - Castellar de la Frontera

 

El Palma Morgenstimmung
Dito
Dito
Dito
Dito
Dito
Noch Atlantik
Hannibal in der "Sahara"
Dünenarbeit
Afrika am Horizont

 

Mittwoch, 21. September 2016

Castellar de la Frontera - Gibraltar - Marbella - Mijas

 

Der Berg des Tarek (Gibraltar)

 

Donnerstag - Montag, 22. - 26. September 2016

Mijas - Torre del Mar

 

Sonnenaufgang bei Torre del Mar
Fischer auf dem Heimweg
Feines Plätzchen
Noch ein feines Plätzchen
Leuchtturm Torre del Mar

 

Montag, 26. September 2016

Torre del Mar - Antequera

 

Einfach eine Überführungsetappe.

 

Antequera besitzt einen kleinen, offiziellen Stellplatz mit kompletter V+E.

 

Wir waren hier schon einmal in 2014 auf der Fahrt nach Manta-Rota/Por-

tugal.

 

 

Dienstag, 27. September 2016

Antequera - Cordoba

 

Sanftes Hügelland begleitet uns links und rechts der Straße, die sich

hier ziemlich schnurgerade einen Weg bahnt.

 

Hier wird nur eine Frucht angebaut und das ist die Olive. Hain folgt auf

Hain und die wenig alten Bäumchen darin stehen stramm in Reih und

Glied.

 

Das hier hat nichts mit den alten Olivenhainen gemein, wo die Bäume

noch wachsen durften wie sie wollten und rastsuchenden Wanderen

bereitwillig Schatten vor der brennenden Sommersonne des Südens

spendeten.

 

Lagt ihr schon mal im Schatten eines solchen, uralten Baumes?

 

 

Fortsetzung siehe Reisen 2016/17 - Spanien - Andalusien II

 

 

Momentan!

Reisepause!

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