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Dienstag, 3. September 2013

Fouras

 

Wir sind jetzt im Poitou-Charentes und in Fouras angekommen.

 

Bei der Ankunft stellen wir fest, daß wir auf einem Großparkplatz

gelandet sind.

 

Wir stehen aber soweit gut und keine 400 m Fußweg zum Strand.

Dieser liegt an einer geschützten Buch, spiegelglattes Wasser und

ein super gepflegter Sand.

 

Den Abend verbringen wir bis in die späte Nacht dort - siehe Bilder!

Abendstimmung in der Bucht von Fouras
Gleicher Ort nur einige Stunden später
Ausschließlich für Romantiker

Mittwoch, 4. September 2013

Fouras - Rochefort - Ile d'Oleron / Dolus

 

Tut uns wirklich leid, daß wir euch langweilen - aber das Wetter ist noch

immer schöööön!

 

Trotz der Wettervorhersage, heute 34° Celsius und Hitze, wollen wir

Rochefort besuchen. Wir haben beide das Bedürfnis nach städtischem

Flair und etwas Kultur.

 

Unsere 1. Anlaufstelle ist die Pont Transbordeur de Martrou. Eine tech-

nische Kuriosität, eine Schwebefähre aus dem Jahr 1900.

 

 

Pont Transbordeur de Martou
Dito.

Anschließend Fahrt in die Innenstadt. Parkplatz ist gleich gefunden.

Fußmarsch in der Mittagszeit bei 34° Richtung Arsenal/Hafen.

 

Dieser Hafen wurde in der Zeit von Louis XIV durch Maquis Colbert

ausgebaut.

Für uns besonders sehenswert die Corderie Royale. Hier wurde Tau-

werk für die Schiffe seiner Majestät produziert in einem Durchmesser

von bis zu 40 cm und einer Länge von 370 m. Deshalb weist auch

das u.a. Gebäude diese Länge auf.

 

Das muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen - 370 m und

40 cm Durchmesser.

Marinearsenal Rochefort - Rekonstruktion Zeit Louis XV
Corderie Royale in Rochefort
Dito, Nebengebäude

Auf dem Rückweg zum Womo kommen wir wohl durch ein nordafri-

kanisches Viertel. Jedenfalls deuten die Läden, Bars, Restaurants,

Menschen und die Musik, welche aus den offenen Fenstern dringt,

dies an.

 

Helge ist im Shoppingfieber, Laden für Laden wird nach Ausgefallenem

eingehend durchstöbert und leider :( nichts gefunden.

 

Auf die Ile d'Oléron führt uns dann die Fahrt über zwei Brücken.

Eine von den beiden ist eine der längsten Brücken Frankreichs und

bringt uns auf dessen zweitgrößte Insel.

 

Ein großzügiger Übernachtungsplatz ist schnell gefunden und wir sinken

erschöpft in die Betten.

Donnerstag, 5. September 2013

Dolus d'Oléron

 

Vom Übernachtungsplatz aus suchen wir uns heute einen schönen

Platz am Strand, verbringen ein paar Stunden am Wasser, im Sand

und unter der Sonne.

 

Zum Übernachten kehren wir am Abend zu unserem Hannibal zurück.

 

Die Wettervorhersage für den Freitag, leicht bewölkt. In diesem Falle

wollen wir die Insel verlassen um auf dem Festland unsere Reise Richtung

Bordeaux fortzusetzen.

 

Allerdings werden wir noch einen Zwischenstop einlegen, da die Franzosen

am Wochenende unglaublich reiselustig und die Plätze und Straßen dadurch

übervoll sind.

 

Freitag, 6. September 2013

Dolus - Chateau-d'Oléron - Marennes - La Tremblade - Les Mattes

La Palmyre - Meschers

 

In der Nacht Regen und Gewitter und ein damit verbundener Temperatur-

sturz um mehr als 10°C.

 

Schon am frühen Morgen stellen wir fest, daß wir unbedingt Trinkwasser

bunkern müssen.

 

Während der ganzen Fahrt ist das ein Thema. Alle Trinkwasserstellen sind

defekt, kaputt und die Zapfsäulen fressen nur Geld und geben uns nichts

dafür.

 

In Chateau-d'Oléron sehen wir bei der Durchfahrt bunte Fischerhütten und

machen dafür umgehend kehrt.

Bei näherer Betrachtung stellt sich heraus, daß dies heute Ateliers und Werk-

stätten von Künstlern sind.

 


ehem. Fischerhütten, jetzt Ateliers
dito
dito
dito

In Palmyre haben wir dann endlich Glück und die Wasserzapfsäule nimmt

unser Geld und gibt uns tatsächlich auch dafür 100 Liter.

 

Der angrenzende Stellplatz ist nicht sehr einladend und der Übernachtungs-

preis erscheint uns dafür auch zu hoch.

 

So starten wir wieder durch Richtung Meschers.

 

Unterwegs ist vor dem Wochenende noch ein Einkauf fällig. Wir finden

spontan nur einen kleinen Markt, der aber keine Haferkleie und keine Reis-

milch für unser Frühstücksmüsli im Angebot hat.

 

Wenige Kilometer weiter dann ein, Gott sei Dank, großer Supermarché.

Hier finden wir, was wir brauchen.

 

In Meschers schlagen wir dann im Hafen unsere "Zelte" auf.

 

 

 

Samstag, 7. September 2013

Meschers - Pons - Cognac

 

Wir verlassen nach dem Frühstück unseren Übernachtungsplatz um die

Höhlenwohnungen, die bis in unser Jahrhundert noch bewohnt waren,

zu besichtigen.

Höhlenwohnungen in Meschers

Die Führung war nur in französisch. Wir haben uns deshalb auf eigene Faust

die Räumlichkeiten angesehen.

Keine Alternative zu unserem Hannibal!!

 

Aufbruch und schon nach wenigen Kilometern landen wir in Pons. Hier

treffen wir auf die Spuren der Jakobspilger von gestern und heute.

Donjon in Pons
In der Altstadt von Pons
Torbogen "Passage vouté" in Pons
Pilgerhospiz in Pons - Eingang
Graffitti aus vergangenen Jahrhunderten

Hier stand früher ein Hospiz, in dem die Pilger ärztlich versorgt wurden.

Leider ist davon nur noch die Vorhalle übrig, die wir besichtigen.

 

In den Torbogen sind viele Hufeisen als eine Art Graffiti von den Pilgern

eingeritzt worden. Vermutlich in dem Wunsch auf Glück während der

langen Pilgerreise.

 

Auf unserer Fahrt weg von der Küste ins Landesinnere sehen wir rechts

und links des Weges weite Flächen mit Weinreben. Wir befinden uns

schon in der Region Cognac und aus diesen Trauben wird in den Bren-

nerein bester Cognac hergestellt.

 

Eigentlich stand Cognac nicht auf unserem Tourenplan, aber da es uns

nun hierher verschlagen hat, werden wir uns auch eine der berühmten

Brennereien ansehen. Unsere Wahl fällt auf Hennessy. Remy Martin ist

zwar auch gleich um die Ecke, auch Martell ist nicht weit, aber eine Be-

sichtigung reicht.

 

Nebenbei - so ein Fläschen "Paradis" kostet € 200,--.

 

Nach dieser Trinkkur sinken wir ermattet in die Federn.

 

Eingang Firma Hennessy
Testen und kaufen......
....und dann gleich diesen!! mit Namen Paradis.

Sonntag, 8. September 2013

Cognac - St. Loubés

 

Heute morgen sehen wir uns noch etwas in dem Städtchen Cognac um.

Wir schlendern durch die Straßen der Altstadt und der Fußgängerzone

und finden die Markthalle.

 

Hier werden die Köstlichkeiten der Region großzügig ausbereitet und feil-

geboten. Auch die Thailänder sind vertreten und wie könnte es anders

sein, Helge ordert.

 

Die große, gemischte Fischplatte (Helges Foto) hat es uns auch angetan,

jedoch die Zubereitung in unserem Womo hat uns davon abgehalten.

 

Markthalle in Cognac
Markthalle in Cognac
Lecker Kaninchen
Meeresfrüchte (Foto v. Helge)

Wir sitzen anschließend noch eine Weile am Ufer der Charente und über-

legen, wie wohl die Einwohner von Cognac genannt werden. Cognacianer

oder so ähnlich?

Sicher ist jedenfalls, wenn sie ihre Kinder suchen, sie auf gut schwäbisch

rufen: "Wo isch mei Conjäckle?" (Helge Witzle)

Kai an der Charente in Cognac

Nachdem wir beide keine Cognac-Freunde sind, machen wir uns jetzt auf

den Weg Richtung Rotwein. Bordeaux ist unser nächstes Ziel.

 

Jetzt gerade überschreiten wir die Grenze von Poitou-Charentes nach

Aquitaine.

 

Ca. 10 km vor Bordeaux landen wir auf einem Bio-Weingut einer deutschen

Familie und sind schon sehr auf die Weinverkostung heute Abend gespannt.

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