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Montag, 26. August 2013

St.-Michel-Chef-Chef

 

Es ist Abend und wir trudeln in St.-Michel-Chef-Chef ein und stellen

unseren Hannibal ab.

 

Füsse vertreten ist angesagt - dabei schlendern wir in den kleinen Ort.

Dort ist überall die gleiche Musik zu hören. Wir wundern uns und bemer-

ken dann, daß an jedem Laternenmast ein Lautsprecher montiert ist.

Diese Dauerbeschallung finden wir schon ziemlich merkwürdig.

 

Na, zumindest hat so der Bürgermeister den lieben, langen Tag seine

Lieblingsmusik in den Ohren.

 

In der Nacht verläuft ohne Vorkommnisse.

Dienstag, 27. August 2013

St.-Michel-Chef-Chef - Pointe de St.-Gildas - Pornic

Schon wieder sind wir unterwegs und legen einen Zwischenstop in

Pointe de St.Gildas ein.

Frank macht sich gleich wieder an den Laptop und ich mich an eine

wunderschöne, längere Wanderung am Meer.

 

Letztlich wollen wir aber vorwärts kommen und fahren noch einige

Kilometer weiter nach Pornic.

 

Den Abend dort verbringen wir in der Altstadt und vor allen Dingen

im Bereich des Hafens. Große Atmosphäre, wenn sich das letzte Sonnen-

lich mit der einsetzenden künstlichen Hafenbeleuchtung mischt. Fotos

leider keine. Frank hat diesmal seine Kamera nicht dabei.

 

Wir sitzen noch bis nach 22.00 Uhr auf einem kleinen Bänkchen direkt

an der Kaimauer und schauen dem Treiben zu.

 

Wir verbringen die Nacht auf eine Parkplatz mitten in der Altstadt.

Mittwoch, 28. August 2013

Pornic - Ils de Noirmoutiers - Notre-Dame-de-Monts

 


Morgengymnastik

 

Der Tag beginnt mit einer ausgedeeehnten Morgengymnastik direkt

vor dem Womo auf dem geteerten Parkplatz.

Das läßt die Franzosen kalt, leider kein Menschenauflauf, wo wir uns

doch so ins Zeug legen.

 

Wieder Sonne, Sonne, Sonne und wir brechen auf Richtung Ile de Noir-

moutier.

Flache Landschaft, Wiesen mit schwarz-weiss gefleckten Kühen, durch-

zogen von schmalen und breiten Wasserläufen. Früher war hier noch

Meer, jetzt wird hier auch, allerdings in geringerem Umfang, noch Meer-

salz gewonnen.

 

Auf der Insel lockt uns ein Schild zu einem kleinen Anleger mit ein paar

Bretterbuden. Hier gibt es fangfrisch aus dem Meer das komplette

Programm - Hummer, Langusten, Scampi, Taschenkrebse, Austern,

Miesmuscheln, kleine und große Fische und sonstiges Meeresgetier.

 

Deren Zubereitung erfolgt dort vor Ort. Wir sitzen auf einfachen Bier-

gartenbänken und vor Holztischen und bekommen diese Köstlichkeiten

als "Plateaux de fruits de mer" serviert. Bekommt ihr Appetit?

 

Die hier geplante Übernachtung muss entfallen. Keine Stellmöglichkeiten

für Wohnmobile - die Insel zeigt sich uns gegenüber ablehnend.

 

Runterkommen von der Insel kann der Besucher nicht nur über eine

sehr moderne Brücke, sondern auch durch's Meer. Passage du Gois

heißt das Teil und ist eine Straße, die bei Niedrigwasser trocken fällt und

dann befahren werden kann.

Zwischen Frank und mir besteht Uneinigkeit. Ich möchte diese Kuriosi-

tät befahren, Frank sagt aus Vernunftsgründen nein.

 

Letztendlich verzichten wir darauf, unserem Hannibal eine ausgiebige Salzwasserdusche zu verpassen.

 

Beim Passieren der Brücke zurück zum Festland entdecken wir rechts

einen wunderschönen, langen Sandstrand. Frank setzt den Blinker und

ab geht's durch einen dichten Pinienwald auf schmaler Strasse dorthin.

 

Einfach traumhaft!! Flacher Sandstrand soweit das Auge reicht. Wirklich.

 

Warten auf Flut
Die letzten Vorbereitungen
Strandsegler - Briefing
In Aktion
Wasserdurchfahrt

Welch eine Überraschung - auch unser Übernachtungsplatz in der Nähe

von Notre-Dame-de-Monts bietet uns einen ebensolchen Strand.

Donnerstag, 29. August 2013

Notre-Dame-de-Monts - Le Sables d' Olonne - Port-Bourgenay

 

Wir wissen es noch nicht, aber heute erleben wir unseren 1. Scheisse-Tag!

 

Großeinkauf und Website-Aktualisierung sind eigentlich angesagt. Jetzt erst-

mal Wasser bunkern und entsorgen.

 

In Le Sable, nach Stunden hinter dem Steuer, stehen wir zwischenzeitlich

mitten in der Großstadt und haben kein Internet! Vernünftige Internet, wie

wir es benötigen.

Das muss man sich mal vorstellen!

 

Jetzt zeigt der Blick auf die Tankuhr auch noch, daß es für eine neue Füllung

mehr als Zeit ist. Also günstige Tankstelle suchen und finden!

 

E.Leclerc, ein wirklicher Supermarché, findet sich dank Susi und der Diesel

kostet € 1,32.

Danach noch gleich einkaufen für's Wochenende, aber auch hier kein Inter-

net!!!

 

Mittlerweile ist es fast 20.00 Uhr und wir beschließen die Nacht auf dem Groß-

parkplatz des Marktes zu verbringen.

An Schlaf ist irgendwie nicht zu denken und um 22.00 Uhr beschleicht uns

auch noch ein Gefühl der Unsicherheit. Der Platz ist durch umliegende Casinos

und Restaurants ziemlich frequentiert.

 

So, raus aus den Kojen und hinter's Steuer. Nach nicht einmal 20 km findet

sich dann ein Plätzchen, welches ruhig ist und wo wir uns sicher fühlen.

 

Ach ja, auch das Internet funktioniert in diesem kleinen Kaff.

Freitag, 30. August 2013

Port-Bourgenay

 

Helge sieht in aller Früh und auf einem Erkundungsgang einen schönen

Platz direkt am/über dem Meer. Große Klasse, denn wir standen lange

nicht so schön, allerdings - ihr ahnt es - er hat kein Internet!

 

Übrigens, Helge ist heute in ihrem Element. Sonne, Sonne und ihre Haut

schlägt langsam Blasen.

Ich leide dagegen bei der Hitze still vor mich hin, manchmal aber auch etwas

lauter. Dafür bekomme ich als Ausgleich heute Abend ein kühles Blondes

zugeteilt!!

 

Ansonsten ein absoluter Ruhetag und keine weiteren Vorkommnisse!

 

Nachtrag: Wir wollen hier bleiben, zumindest bis Sonntag und dann wieder

ins Dorf wechseln wegen des Internet. Die Sehnsucht ruft und wir wollen

skypen mit den Lieben in der fernen Heimat.

Unser Strand - Plage Bourgenay
Hochzeitfotos werden hier am Meer geschossen
Strandläufer wie wir
Gestrandet
Wasser und Sand

Samstag, 31. August 2013

Port-Bourgenay

 

Wir haben heute bayerischen Himmel - weiß-blau!

 

Um 10.00 Uhr Strandmarsch und Helge duscht mit Salzwasser.

 

Am Nachmittag dann ein Marsch von ca. 5 km ins Dorf und zu dem dortigen

Hafen.

 

Auf dem Weg dorthin erleben wir die französische Kunst des Lebens und

Geniessens par excellence.

 

Da kommen sie angebrummt. Ein Auto hinter dem anderen und dann steigen

sie aus, aus ihren Peugots, Renaults und Citroens. Fesch angezogen, mit über-

bordend gefüllten Picknickkörben streben sie zielbewußt auf eine kleine Wald-

wiese zu.

Jetzt werden die Köstlichkeiten der franz. Bäcker, Metzger + Fischer liebevoll

auf der bunten Picknickdecke ausgebreitet und jeder nimmt seinen Platz ein.

 

Nach ca. 2 Stunden kommen wir wieder an diesem Plätzchen vorbei und da

sitzen sie noch immer, schmausend und munter diskutierend. In der linken

Hand das Glas Wein und mit der rechten lebhaft gestikulierend.

 

Manch einer aber hat sich, offensichtlich satt und zufrieden mit sich und der

Welt, zu einem Nickerchen hingelegt.

 

Auf den Bildern der franz. Impressionisten des 19. Jahrhunderts finden sich

genau diese Szenen. Nichts hat sich geändert. Solch eine Beharrlichkeit lobe

ich mir.

 

Ach, ihr lieben deutschen Mitbürger, uns würde so ein Stückchen dieser

Lebenart sehr, sehr gut tun!

 

Anlässlich der nachmittäglichen, kleinen Wanderung besuchen wir auch den

Hafen am Meer.

Ein moderens Superteil für Sportboote aller Art wurde dort an die praktisch

unberührte Küste geklatscht. Über 10 m hohe Mauern aus tonnenschweren

Granitblöcken schützen die Yachten vor der Gewalt des Atlantik.

 

Alles ist vorhanden und piekfein. Läden, Restaurants, Parkplätze mit WiFi

usw.

 

Zurück am Womo gibt es bei uns abends einen leckeren Wurstsalat (passt

zum Himmel) und eine Dose Bier "vor mir".

 

Helge schlägt mich vor dem Schlafengehen noch in einer Runde Rummy.

Ich kann's verschmerzen - ich bin darin noch Azubi.

Die Sonne ist gerade verschwunden

Sonntag, 1. September 2013

Port-Bourgenay

 

Im Westen nichts Neues.

 

Wir legen die Beine hoch, gehen baden und genießen den wunderschö-

nen Tag am Meer.

 

Nach dem Frühstück wechseln wir dann den Stellplatz. Von der Bucht

ins Dorf wegen Skypen.

 

Morgen setzen wir unsere Reise fort. Bei gutem Wetter nochmals etwas

südlicher am Atlantik.

Sollte das Wetter umschlagen, so werden wir direkt nach La Rochelle

durchfahren.

 

Bis danni.

Montag, 2. September 2013

Port-Bourgenay - La Tranche-sur-Mer

 

Das Wetter läßt uns weiter nicht im Stich!

 

Also auf nach La Tranche-sur-Mer zum Baden.

 

Auf der Fahrt dorthin noch eben einen Sprung in einen Supermarché.

Diese Einkaufstempel sind wohl der Tod des französischen Einzelhandels.

Mehr noch wie bei uns, jedenfalls haben wir so den Eindruck.

 

Übernachtungsplatz direkt am Meer hinter einer Düne. Große Klasse!

 

Wir sitzen jetzt am Meer, genießen die tolle Atmosphäre und denken: Meine

Güte, geht's uns doch gut.

Leuchtturm in La Tranche-sur-Mer
Bilder sagen mehr als Worte (ehem. deutscher Bunker)
wie vor
kein Schweizer Käse
Strände, soweit das Auge reicht
Morgensonne am Plage La Tranche-sur-Mer
Schönheit in der Dünenlandschaft

Dienstag, 3. September 2013

La Tranche-sur-Mer - L'Aiguillon - Fouras

 

Wir haben uns L'Aiguillon als nächstes Ziel vorgenommen. Denken, wir

haben dort wieder einen schönen Platz. Das Gegenteil ist der Fall.

 

Nach einer langen Fahrt über einen Damm entlang des Meeres, stellen

wir frustriert fest, daß der Platz zwischenzeitlich aufgelöst wurde.

 

Die Sonne brennt uns auf's Blechdach - Hitze, Hitze, so macht das hier

keinen richtigen Spaß.

 

Was soll's, das Ganze zurück, neu orientieren und Badeplatz in Fouras

auswählen.

 

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