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Samstag, 23. Februar 2019

Hua Hin

 

Kommende Woche hauen wir hier ab Richtung Heimat und deshalb ist mit Renate und Thiern ein letzter vergnüglicher Abend mit Sekt, Rotwein und Spaghetti Seafood geplant.

 

Exakt aus diesem Grunde sind Helge und ich momentan unterwegs den Rotwein zu besorgen.

 

Wir haben heute mal wieder einen stahlblauen Himmel und im Schatten "angenehme" 

+ 34° C. Doch Schatten gibt's auf unserem Wege nicht und ein Jeder kann sich vorstellen, welche Temperatur in der Sonne tatsächlich herrscht.

 

So stehen wir jetzt, schweißgebadet, vor dem Eingang der Dependance der Monsoon Valley Winery, Hua Hin.

Das blitzblanke Messingschild der Eingangstüre bedeutet uns  "Push".

 

Na, dann machen wir das mal -

und einen Moment später befinden wir uns im Shop und eine Saukälte schwappt geradezu über uns hinweg. Es scheint, als würde sich sogleich schierer Raureif auf unsere Gesichter legen.

 

Doch der Anblick, der sich uns jetzt bietet wärmt zumindest unsere Gemüter. Wir sind

angekommen, im Schlaraffenland der Weinliebhaber.

 

Hier stehen sie, die besten Lagen aus aller Welt. Europa ist vertreten, Australien, Süd-

amerika, die USA, Afrika und auch Asien.

 

Dependance der Monsoon Valley Winery

 

Einfach großartig diese Vielfalt. Ich glaube, mir wird gleich schwindlig, bei diesem Angebot und auch der Preise wegen.

 

So wende ich mich ab und konzentriere mich auf die vor mir stehende Verkäuferin. Ein kleines, thailändisches Wesen, gekleidet in ein schwarzes, schlankes Kostüm, blickt mich interessiert an, fragt nach meinem Wunsch.

Na, der Premium Shiraz 2016 hat uns allen in der letzten Woche wiedermal so gut gemundet und genau diesen wollen Helge und ich auch mitnehmen.

 

Sie nickt zustimmend, stellt die Ware bereit und kassiert lächelnd

die Bht 760,-- = € 22,--/Flasche.

 

Für hiesige Verhältisse ein Wein der unteren Preisklasse. Kann man hier doch auch problemlos das 10-fache dieses Preises anlegen.

 

Nun, Helge und ich haben uns in den vergangenen Jahren längst von der Annahme verabschiedet, daß nur teure Weine gut schmecken. Ein Trugschluß, denn Geschmack ist eine ganz individuelle Angelegenheit und so findet, mit ein bißchen probieren, ein jeder in allen Preislagen sicher seinen Wein.

 

Dito

 

Nicht nur kaufen kann der Besucher hier, sondern auch gut essen.

Die Einrichtung dazu ist sehr geschmackvoll, sehr modern und der Interessierte bekommt drinnen oder draussen immer einen für ihn passenden Platz.

 

Dito

 

Zeitsprung!

 

 Jetzt um 19.00 Uhr sitzen wir auf der großzügigen Terrasse von Renate und Thiern.

Das Meer ist nur einen großen Steinwurf entfernt und eine leichte von der See herkommende Brise bringt angenehme Kühlung.

 

Der Abend ist, wie wir alle ihn uns wohl wünschten. Sehr angenehm, mit munteren, inspirierenden Gesprächen und von Renate wirklich ganz hervorragend zubereiteten Spaghetti mit Seafood.

 

Wir haben viel gelacht und mit Freude im Herzen kehren Helge und ich, erst spät in der Nacht, in unser Apartment zurück.

Dienstag, 5. März 2019

Friedrichshafen

 

Morgens, wenn ich jetzt die Augen öffne...

 

Dieses Bild sagt ja wohl mehr als 1000 Worte.

 

Tja, wr sind zurück in der Heimat. Es war ein sehr langer Nachtflug, da wegen der

Grenzstreitigkeiten zwischen Indien und Pakistan die Flugroute geändert werden musste.

 

So führte uns der Flug erst Richtung Norden, erst rein ins riesige China um dann, irgendwann, sich strak Richtung Westen, über Rußland hinweg, zu wenden.

 

Die nächsten Tage werden wir uns in die hiesige Routine einfügen/einfügen müssen und den Jetlag von uns werfen.

 

Alles ist gut!

Fazit!

 

Noch immer ist Helge geradzu trunken vor Begeisterung für ihr Thailand. Ich dagegen bin zwischenzeitlich stocknüchtern.

 

Doch von Anfang an.

 

Da flimmerte in den 60iger Jahren des vorigen Jahrhunderts der thailändische König

Bhumibol und seine anmutige Frau Sirikit über unsere schwarz-weiß TV-Bildschirme.

Deutschland war begeistert, meine Eltern hingerissen und irgendwie blieb so Thailand in meinen Gedanken hängen.

 

Helge lernte ich vor 11 Jahren kennen. Sie nahm mich bei der Hand und zeigte mir ein Jahr später das Land ihrer Sehnsucht und auch ich fing an zu träumen.

 

Ich träumte von Thailand, dem unbekannten Land im fernen Asien, dem Land mit seinem fortwährend grünen Dschungel und seinen Elephanten, dem Land der freundlich lächelnden Menschen, dem Land des Buddhismus und seiner Gewaltlosigkeit, dem Land der einsamen, weissen Strände, der einsamen Inseln in aquamarinblauem Meer und dem Land der köstlichen Speisen, die so vollkommen die Fruchbarkeit der Region spiegeln.

 

Dies alles ist vorüber, der Lack ist ab und meine diesbezüglichen Träume haben sich auf leisen Sohlen davongemacht.

 

Warum?

Fahrt hin und macht euch selbst ein Bild.

Bitte aber nicht als 14-Tage Tourist, sondern möglichst als Longstayer. Nur so werdet ihr die Realitäten erkennen.

 

 

In Kürze verfügbar!!!

Reiseländer A - Z

Momentan

sind wir

zuhause - zuhause